
In der Hansestadt Hamburg herrscht an diesem Wochenende Ausnahmezustand. Der 19. Bundesliga-Spieltag wird mit dem Stadtderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV eröffnet. Die gastgebenden Boys in Brown lieferten zuletzt gute Partien ab, wurden aber durch späte Nackenschläge immer wieder zurückgeworfen. Die Heimspielbilanz der letzten Jahre gegen den HSV ist dagegen überwältigend. Die Rothosen treten die kurze Reise ans Millerntor zudem mit einer miserablen Auswärtsbilanz an. NEO.bet liefert Quotenboost, Fußball-Wettquoten, Prognosen, Analysen und Wett- Tipps zur Partie in der Bundesliga FC St. Pauli - Hamburger SV.
Der FC St. Pauli muss weiterhin um den Klassenerhalt in der Bundesliga bangen. Das Auswärtsspiel gegen den Topklub Borussia Dortmund ging mit 2:3 durch einen erneut späten Nackenschlag verloren. Aufseiten von St. Pauli ist der wiederholt späte Knockout nur schwer zu verarbeiten. "Zum zweiten Mal in vier Tagen so einen späten Nackenschlag zu bekommen, tut extrem weh", musste Hauke Wahl enttäuscht feststellen. Die Boys in Brown lieferten in Dortmund teilweise eine richtig gute Partie ab, blieben am Ende aber wieder ohne Punkte. Das macht sich auch in der Tabelle bemerkbar, in der St. Pauli mittlerweile auf dem letzten Tabellenplatz steht. Verloren ist aber noch nichts, zu den geholten zwölf Zählern kommt noch ein Nachholspiel. Am Freitag (20.30 Uhr) startet der 19. Bundesliga-Spieltag mit dem Stadtderby gegen den Hamburger SV. NEO.bet bietet folgende Fußball-Wettquoten zur Partie: Sieg St. Pauli (2,46), Unentschieden (3,2), Sieg HSV (2,94). NEO.bet hat zum Lokalduell außerdem einen Quotenboost generiert: FC St. Pauli gewinnt und über 2,5 Tore – Fußball-Wettquote 5,2.
Die Erinnerungen an das letzte Stadtderby sind vor allem aus Sicht des FC St. Pauli sehr gut – in der Hinrunde gewann der FCSP mit 2:0 auswärts gegen den Hamburger SV. Die Rothosen haben dadurch also einiges gutzumachen. Die Heimspielbilanz der St. Paulianer ist in jedem Fall überwältigend. Von den zurückliegenden fünf Heimspielen gegen den HSV hat St. Pauli vier gewonnen, alle davon in Serie. Dazu kommt ein Unentschieden in der vergangenen Saison. Fünf Begegnungen vor eigener Kulisse in Folge ungeschlagen ist definitiv eine Ansage. In den letzten drei direkten Aufeinandertreffen dieser Art sind immer mindestens drei Tore gefallen. Das sollte für die Neuauflage am Freitag einen gewissen Richtwert darstellen. Über 2,5 Tore – Fußball-Wettquote 2,16. Joel Chima Fujita weiß: "Das nächste Spiel wird ein ganz wichtiges für uns, darauf werden wir uns bestmöglich vorbereiten. Wir wollen und müssen es unbedingt gewinnen."
Solche Derbys schreiben hier und da mit Sicherheit ihre eigenen Gesetze, doch die handelnden Personen beim FC St. Pauli werden sich sehr wohl bewusst sein, dass die eigene Ausbeute seit Monaten nicht Bundesliga-like ist. Von den vergangenen 14 Spielen in der höchsten deutschen Fußballliga wurde nur eins gewonnen, hinzu kommen in diesem Zeitraum zwei Remis. Dass die Leistungen nicht selten mehr als in Ordnung waren, hilft am Ende nichts. Es zählen nur Punkte. Das letzte Heimspiel gegen Heidenheim wurde immerhin mit 2:1 gewonnen. Aus bisher sieben Heimspielen wurden aber auch nur sieben Punkte geholt – das ist Stand jetzt zu wenig für den Erhalt der Klasse. Mit nur einer gewonnenen ersten Halbzeit im eigenen Stadion ist kein anderes Team schlechter als St. Pauli. Dazu wurden in den ersten Abschnitten nur drei Tore erzielt – das ist ebenfalls der geteilt schlechteste Wert. Hamburger SV erzielt erstes Tor – Fußball-Wettquote 2,16.
Der Hamburger SV ist im ersten Heimspiel des neuen Fußballjahres 2026 nicht über ein torloses Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach hinausgekommen. Die Rothosen lieferten vor allen Dingen eine starke erste Halbzeit mit klarem Chancenplus ab, der Punkt war schlussendlich zu wenig. "Wir müssen nach der ersten Hälfte einfach mit einer Führung in die Pause gehen. Heute letztlich nur mit einem Punkt dazustehen, ist leider enttäuschend", meinte Miro Muheim. Und so kommt es, dass der HSV mit einem Spiel weniger auf dem Konto den Blick in der Tabelle nach unten richten muss. Als Tabellen-14. wurden 17 Punkte geholt, der Vorsprung auf den Relegationsplatz liegt bei vier Punkten. Es wird also dringend geraten, in den nächsten Wochen von weiteren Ausrutschern abzusehen. Trainer Merlin Polzin hält fest: "Wir werden uns nach all den Jahren in der 2. Liga niemals schlecht fühlen, wenn man in der Bundesliga einen Punkt sammelt."
Und genau das dürfte die Herangehensweise im Hinblick auf das kommende Stadtderby sein, wobei dieses Spiel natürlich eine ganz besondere Brisanz mit sich bringt. Polzin muss es nun gelingen, den Frust aus den verlorenen zwei Punkten gegen Gladbach zu kanalisieren, um dann beim FC St. Pauli einen dreifachen Punkterfolg einzuholen. Zur ganzen Wahrheit gehört in dem Fall dazu, dass der Hamburger SV in der Bundesliga schon seit vier Spielen ohne Sieg ist (2 Remis, 2 Niederlagen) und damit den Abstiegsrängen immer näherkommt. Noch mal eine sehr gute erste Halbzeit wie gegen Gladbach könnte aufgrund der Unsicherheit, die St. Pauli in diesem Spielabschnitt zu Hause bisher gezeigt hat, die richtige Herangehensweise sein. Polzin wird in diesem Fall sicherlich darüber informiert sein. In den Trainingseinheiten bis zum Derby sollte definitiv an der Chancenverwertung gearbeitet werden.
Diese ist bisher nämlich eher unterirdisch. Trotz der Verpflichtung von Damion Downs werden deshalb im Umfeld des Hamburger SV Stimmen laut, die einen weiteren neuen Stürmer fordern. Wichtig für den HSV: Albert Sambi Lokonga und Nicolas Capaldo, die beide gesundheitlich angeschlagen waren, sind für das Derby spielfit. Und jetzt die schlechte Nachricht: Der HSV hat in dieser Saison noch kein einziges Auswärtsspiel gewonnen und steht in der Auswärtstabelle folgerichtig auf dem letzten Platz. Die Rothosen sind damit das einzige Team, das auswärts noch nicht gewinnen konnte (2 Remis, 6 Niederlagen). Mit nur vier erzielten Toren kommt auch keine andere Mannschaft auf so wenige eigens erzielte Treffer wie der Aufsteiger aus dem hohen Norden. Das lässt die Derbymission am Freitag noch mal etwas schwerer werden. Hamburger SV unter 1,5 Tore – Fußball-Wettquote 1,36.






